Das österreichische Magazin „Falter“ hat in Kooperation mit der AK Wien ein Buch zu alternativen Erklärungsmustern für Finanz- und Wirtschaftskrise abseits des ökonomischen Mainstreams herausgebracht. Die Publikation „Die Krise verstehen“ schafft dabei zwei wichtige Aufgaben:

  1. Eine Suche in der Geschichte der Wirtschaftswissenschaften nach Ansätzen für eine alternative Wirtschaftspolitik;
  2. heimische „Wirtschaftserklärer“ werden portraitiert, wichtige Bücher beschrieben und zentrale Auseinandersetzungen begreifbar gemacht, damit aktuelle Debatten realistisch bewertet und eingeordnet werden können.

Die Publikation macht interessanterweise deutlich, dass die Universitäten Österreichs kaum mehr Orte zu sein scheinen, die im ökonomischen Diskurs in Österreich intervenieren (können). Stattdessen wird der heimische Diskurs von Wirtschaftsforschungsinstituten, der OeNB und Interessenorganisationen dominiert.

Am Dienstag, 21.04.2015, sprechen Joseph Gepp (Journalist und Herausgeber des Buchs „Die Krise verstehen“), Ingrid Kubin (Vorständin des Departments Volkswirtschaft der WU Wien) und Markus Marterbauer (Leiter der Abteilung Wirtschaftswissenschaft & Statistik der AK Wien) über das Buch, den österreichischen Diskurs und die Rolle der Universitäten. Moderation: Franziska Disslbacher, Gesellschaft Plurale Ökonomik Wien und bis vor kurzem VW-Zentrum der WU Wien.

Dienstag, 21.04.2015, 18.00 – 21.00 Uhr, Ort: WU Wien, TC.4.01

Anmeldung bitte via E-Mail an: vwz-events@wu.ac.at

Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://www.wu.ac.at/economics/vw-zentrum/events/wer-praegt-den-oekonomischen-diskurs-in-oesterreich/